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DSGVO mit Adobe Muse

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  • DSGVO mit Adobe Muse

    Hallo Muser,
    ich bin neu hier weil ich mich gerade zwangsläufig mit der DSGVO beschäftigen muss.
    Ich befürchte ich bin nicht der einzige, da sich damit ja jeder Webbetreiber rumschlagen muss.
    Was mich allerdings wundert, dass es dazu hier in dem Forum oder auch sonst da draußen wenig zu finden gibt.

    Also habt Ihr sicher alle die Lösung und die Antworten die ich nicht finde??? *-)


    Bevor ich auf meiner Website einen Opt-In Button basteln muss, auf dem steht:

    BITTE BESUCHEN SIE MEINE WEBSEITE NICHT,
    da ich leider auch nicht erklären und noch weniger nachvollziehen kann, welche Third-Party Verbindungen und was u.a.
    businesscatalyst.com
    und musecdn2.businesscatalyst.com auf meiner Seite anstellen.


    Die DSGVO ist eine echte Zumutung, zumal man eigentlich keine Ahnung hat was man auf seiner eigenen Seite fabriziert

    NEIN, das ist kein spezifischen Muse Problem, in einigen deutschen Wordpress Foren wird schon der kollektive Selbstmord vorbereitet ...


    Also was passiert eigentlich auf meiner Seite, die ich mit Muse erstellt habe:
    (ohne jede Absicht Personen-bezogen Daten zu speichern - hab sogar schon das Kontakt -Formular entfernt und sämtliche Google-Fonts,
    auch bin ich auf 1&1 gehostet und nicht auf Business-Catalst)

    Was überträgt Adobe trotzdem alles an personenbezogenen Daten, sowohl von Webseiten die mit Adobe Muse erstellt wurden, als auch vom Arbeitsrechner aus, die laut DSGVO als personenbezogen gelten?



    Eine Adobe Muse Seite, wo nur ein Wort (Webfont) steht, verbindet sich gleich mal mit:



    businesscatalyst.com

    musecdn2.businesscatalyst.com

    creativecloud.com

    webfonts.creativecloud.com

    typekit.net

    p.typekit.net



    Wie bringe ich in Erfahrung was dort genau gemacht wird (möglichst Infos in Deutsch), damit man die DSGVO korrekt umsetzen kann.



    ich kann zwar auch Typekit fonts raus werfen, damit die Seite nach DSVGO Norm noch armseliger aussieht - aber selbst dann bleiben

    businesscatalyst.com und musecdn2.businesscatalyst.com in meiner html auch wenn man in den Einstellungen den Haken rausnimmt.

    Die Verbindungen werden trotzdem eingebaut.

    Mir persönlich ist das völlig egal, aber lt. DSVGO muss ich meinen Besuchern erklären können, was die da machen? Und wie ich das am besten in meiner Webseite auch darstellen kann?

    Dazu erfährt man von Adobe nicht konkretes. Nur seitenweise Bla bla dass mir als Muse-Dasiger - der ja eigentlich "What You see is what you" gewohnt ist - noch viel mehr verunsichert.

    Nerv.


    Und nein, ich bin nicht der einzige der sich fragt wie er die Seiten seiner Kunden rechtssicher gestalten muss:

    https://forums.adobe.com/thread/2483918


    Vielen Dank im Voraus f. Eure DSVGO-konformen Vorschläge *-)







  • #2
    Hi und erstmal sorry für die späte Antwort!

    Die DSGVO zerstört uns aktuell alle ein wenig. Die erste Frage die man sich stellt: wie ernst, bzw. wie genau, soll man die DSGVO nehmen? Streng genommen ist jeder Aufruf zu einem anderen Server unzulässig, da durch diesen Aufruf die IP Adresse nicht-anonymisiert auf andere Server (zudem liegen diese Server meist in den USA) gespeichert wird.
    • businesscatalyst.com
    • musecdn2.businesscatalyst.com
    • creativecloud.com
    • webfonts.creativecloud.com
    • typekit.net
    • p.typekit.net

    All diese Aufrufe speichern die IP Adresse des Users auf verschiedene Server. Die Frage ist jetzt: was sollen wir tun?
    Im Grundegenommen gilt folgendes: wir dürfen alles, nur müssen wir darüber informieren.

    Adobe bietet für alles entsprechend Stellung. Z.B. ist unter diesem Link https://www.adobe.com/privacy/policies/typekit.html aufgestellt, was Typekit alles an Informationen sammelt.
    Informiert man seine User darüber, ist alles in Ordnung.

    Noch eine Frage: Informieren alleine reicht doch nicht?
    Korrekt! Denn wenn ich nur informiert werde, habe ich gar nicht die Wahl als User mich dagegen zu entscheiden, die Seite zu verwenden.
    Wenn eine Meldung sagt: übrigens, ich hab jetzt Deine Daten und mach damit was ich will, nur das Du Bescheid weißt!,
    bringt es User nichts, denn jetzt sind ja schon seine Daten weg und ändern kann er es auch nicht.
    Gut - er hat das Recht seine Informationen löschen zu lassen, aber das Speichern selbst hätte er eigentlich erstmal erlauben müssen.

    Best Case? Naja...ziemlich hässlich und Benutzerunfreundlich, aber das einzige was wirklich korrekt wäre, also wenn man es echt übertreiben will:
    Bevor die Seite lädt, eine Nachricht - völlig unabhängig von Adobe Muse, einfach mit nem Texteditor in HTML selbstgeschrieben - "Diese Seite nutzt folgende Drittanbieter-Dieste.....Folgende Daten werden dabei auf Fremde Server von folgenden Unternehmen gespeichert........Wollen Sie diese Seite dennoch besuchen?"






    Mit besten Grüßen
    Steve vom Wege
    Geschäftsführer

    VOM WEGE GmbH
    Telefon
    07462 554 9461
    E-Mail info@vomwege.design
    Internet www.vomwege.design


    Sitz der Gesellschaft: Tuningen, Amtsgericht Freiburg: HRB 715220
    Geschäftsführer: Steve vom Wege

    Geschäftsführer: Steve vom Wege

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